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Pressestimmen
18.11.2017, 10:00 Uhr | Gmünder Tagespost
Diese Frauen wollen der CDU einheizen
Die Frauen-Union in Gmünd wurde wieder belebt. Gisela Stephan wurde zur Vorsitzenden gewählt. Gräßle: Frauen sind das sozialpolitische Gewissen der Partei.
Starke Frauen - Starkes Land , unter diesem Motto hatte Initiatorinnen ins Café Margrit eingeladen, um die Frauen-Union in Gmünd wieder zu beleben. Das Vorhaben ist gelungen.
Das Führungsteam der wieder belebten Frauen-Union in Gmünd. Vorne links Landesvorsitzende Inge Gräßle, rechts daneben die neu gewählte Vorsitzende Gisela Stephan. Foto: privat
Vor etwa einem Jahr trafen sich Margret Baumhauer, Birgit Slowak, Susanne Wiker und Gisela Stephan in geselliger Runde und „am Ende war klar, dass wir die Frauen-Union in Schwäbisch Gmünd wieder beleben wollen“, sagte Gisela Stephan bei der Begrüßung der anwesenden Frauen und Männer. Nun sollte das Führungsteam der weiblichen Mitglieder der CDU in Gmünd gewählt werden.

Gisela Stephan wurde von 27 stimmberechtigten Frauen zur Vorsitzenden gewählt. Margret Baumhauer, Birgit Slowak und Susanne Wiker sind Stellvertreterinnen und übernehmen zusätzlich die Ämter der Schatzmeisterin (Baumhauer), Internetbeauftragten (Slowak) und Schriftführerin (Wiker). Als Beisitzerinnen ließen sich Daniela Dinser, Christine Lerchenmüller, Katrin Maas, Elena Mieslinger, Franka Zanek, Nadja Hofmann, Felicia Böhringer und Dr. Barbara Treugut- Rösch wählen.

Der Aalener CDU-Bundestagsabgeorddnete Roderich Kiesewetter sprach in Vertretung für seinen Gmünder Kollegen Norbert Barthle das Grußwort. „Norbert Barthle ist ein Opfer der Air-Berlin-Insolvenz und kann deshalb heute nicht hier sein, da ihn kein Flugzeug rechtzeitig hier her bringen konnte“ entschuldigte Gisela Stephan sein Fehlen. Kiesewetter freute sich, dass „die Frauen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“.

Bei der Gründung dabei war auch Dr. Inge Gräßle, die Landesvorsitzende der Frauen Union in Baden Württemberg. „Seit Jahren arbeite ich in der Frauen Union, bereits am Anfang meiner politischen Karriere“ sagte die Europaparlamentarierin Inge Gräßle. Sie ist seit 40 Jahren CDU-Mitglied. Sie ging kurz auf die Aufgaben und Ziele der Frauen Union ein. „Die Frauen Union muss der CDU einheizen. Die Frauen sind das sozialpolitische Gewissen der CDU“ sagte sie kämpferisch in Gmünd. Als wichtige Aufgaben, die zu behandeln sind, sprach Gräßle die Lohn- und Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen an. „Man darf Frauen keinen Strick drehen, weil sie die Kinder bekommen und auch im Falle der Scheidung haben Frauen das Nachsehen“ und deshalb sieht Gräßle ein wichtiges Thema in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie freute sich darüber, dass Gmünd nun eine kampfstarke Gruppe habe, die sich diesen Themen widmen kann.

Auch Gmünds Baubürgermeister Julius Mihm zollte den neu gewählten Frauen seinen Respekt. Er kenne die Frauen fast alle von anderen Gremien oder Veranstaltungen und es sei ihm schon klar, dass gerade sie in der Frauen Union seien.

In Ihrem Schlusswort dankte die neu gewählte Vorsitzende Gisela Stephan im Namen aller Gewählten für das Vertrauen, das dem Gremium durch die Wahl ausgesprochen wurde. Sie freute sich sichtlich über die Tatsache, dass so viele junge Frauen bereit seien, im Vorstand der Frauen-Union mitzuwirken. “Die Frauen-Union ist ein Ort für starke Frauen“ das waren die Worte der Bundesvorsitzenden Annette Widmann- Mauz bei ihrem Besuch in Schwäbisch Gmünd im August diesen Jahres. Diese Worte griff Gisela Stephan auf und will sich in enger Zusammenarbeit mit der Kreis- Frauen Union Ostalb und den anderen Gremien engagieren. “Wir wollen uns Themen widmen, die Frauen betreffen und diese auch auf kommunalpolitischer Ebene kommunizieren. Wir wollen auch mehr Frauen in politische Verantwortung bringen, denn das Verhältnis von Männern und Frauen in der Politik ist verbesserungswürdig. Wir brauchen die Männer, aber auch starke Frauen in den Gremien.“