CDU-Kreisverband Ostalb
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Pressestimmen
26.11.2017, 13:00 Uhr | Schwäbische Post
Die CDU-Parteibasis hat Wünsche frei
Der Kreisverband sammelt in Basiskonferenzen Anregungen der Mitglieder. Auftakt in Bettringen.
Die Regierungsbildung in Berlin ist an diesem Abend ein Thema. Ganz besonders geht es aber bei der ersten von acht Basiskonferenzen um die Zukunft der CDU im Ostalbkreis, um die Modernisierung des Kreisverbandes.
Die CDU-Basiskonferenz in Bettringen.

Kreisvorsitzender und CDU-Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter kann dazu im „Hirsch“ in Schwäbisch Gmünd-Bettringen eine Reihe langjähriger CDU-Mitglieder begrüßen. Mit dabei sind auch der Gmünder CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle und sein Vorgänger Dr. Dieter Schulte. Kiesewetter will das kommende Jahr, in dem – bis jetzt – keine Wahlen zu bewältigen sind, für eine Initiative an der Basis nutzen. Wünsche und Eindrücke aus den Basiskonferenzen sollen in eine Klausur einfließen, die er Vorbereitung des Kreisparteitags dienen wird.

Die Mitglieder erwarten an diesem Abend auch eine Einschätzung der Abgeordneten zur aktuellen Lage in Berlin. Kiesewetter schildert dabei die Monate vor der Bundestagswahl, sieht das Duell der Kanzlerkandidaten als Scheidepunkt. Die rückwärtsgewandte Debatte habe über eineinhalb Stunden die falschen Signale gesetzt. Die Flüchtlingspolitik habe alles überlagert, die Erfolge der Regierung waren nicht Thema, auch nicht die Aufgaben, die zu bewältigen sind. Der Rückzug werde sich für die FDP aber nicht auszahlen. Nach dem kategorischen Nein Martin Schulz‘ zur Koalition brauche die SPD nun Zeit, dies zu überwinden. Eine Minderheitsregierung lehnt Kiesewetter ab. „Ich persönlich warne vor Neuwahlen“, so der Abgeordnete. Norbert Barthle sieht das ähnlich, den Abwärtstrend nach dem Fernsehduell. „Jamaika wäre ein Chance gewesen, auch gesellschaftliche Gräben zuzuschütten. Ich hoffe, die SPD schafft die Kehrtwende.“

Die Bettringer CDU-Ortsvorsitzende Susanne Wiker hält Neuwahlen für Geldverschwendung. Wie solle sie sonst ihren Schülern das Demokratiemodell vermitteln, bei dem es immer auch um Kompromisse gehen müsse. Die Absage an die Regierungsbeteiligung „ist ein Theater von Eitelkeiten, stärkt die AfD“. Mit Ideen für die CDU vor Ort beschäftigt sich Kreisgeschäftsführer Tim Bückner. 2665 Mitglieder sind es in 71 Ortsverbänden. Er geht mit einem Zwölf-Punkte-Programm in die Gespräche vor Ort. Eine Auswahl:

Beiträge. Die Erhöhung des Beitragsaufkommens. Weil die Mitgliederzahl stagniert, könne man versuchen, bei einzelnen Mitgliedern um einen höheren Beitrag zu bitten.

Regional. Ein neues „Corporate Identity“ speziell für die Ostalb-CDU solle die Region in den Mittelpunkt stellen und für einen moderneren Auftritt sorgen.

Zusammenrücken. Die Wiederbelebung oder Zusamenführung von Ortsverbänden ist Thema. So gibt es 37 Vereine, die weniger als 20 Mitglieder haben. Gutes Beispiel dafür sei der CDU-Gemeindeverband Leintal.

Gruppierungen. Die Stärkung der Gliederungen ist Thema. Das sind etwa die Junge Union, die Senioren-Union, Frauen-Union , Schüler-Union, aber auch CDA und MIT. Viele junge Gesichter gibt es vor allem in Schwäbisch Gmünd, dort ist die stärkste JU im Kreis.

In der Diskussion wünscht sich Rose Uhl eine bessere Mitgliederpflege durch mehr öffentliche Auftritte, weniger Vorstandssitzungen hinter verschlossenen Türen. Sie begrüßt, dass jetzt alle Mitglieder auch zum Neujahrsempfang der CDU eingeladen werden. Kiesewetter nennt auch schon den Termin: Es ist der Sonntag, 28. Januar. Volker Kauder kommt an diesem Tag zur Ostalb-CDU in den Leutze-Saal im Congress Centrum Stadtgarten Schwäbisch Gmünd.