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22.11.2007, 10:44 Uhr
Strom- und Gaspreiserhöhungen treffen vor allem die ältere Generation
Der Bundesverband der Senioren Union hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos aufgefordert seine Ankündigung „mit schärferen Instrumenten dem Strom-Konzernen besser auf die Finger zu schauen“ zu wollen, Taten folgen zu lassen. Die offenkundige Politik des Abkassierens mit angekündigten Preiserhöhungen bis zu 10%, die große Versorger in diesen Tagen fast unisono ankündigen, darf nicht ohne Folgen bleiben, betont die Senioren Union.
Es ist vor allem auch die ältere Generation, die von solchen Erhöhungen hart betroffen wird. - sie kann die Preiserhöhungen nicht durch Beitragssenkungen z.B. bei der Arbeitslosenversicherung kompensieren. Die vom Wirtschaftsminister angekündigt Novelle ist längst überfällig. Jedem der die Situation auf dem Energiemarkt beobachtet ist schon lange klar, dass hier in besonders verwerflicher Art und Weise Marktmacht bei der Preisbildung zu Lasten der Verbraucher missbräuchlich ausgenutzt wird.

Gleichzeitig kündigte die Senioren Union eine „Informationsoffensive“ an, falls die großen Versorger bei ihren Erhöhungsplänen bleiben sollten. Bisher hat erst einer von zehn Verbrauchern von seinem Recht Gebrauch gemacht, den Anbieter zu wechseln. Die Senioren Union wird nicht zögern, die ältere Generation aufzufordern, ihr Recht, einen günstigeren Tarif zu wählen, in die Praxis umzusetzen.

Ein Stromversorger ist schließlich kein Staat im Staate, der Strompreise wie Steuereinnahmen festsetzt!

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