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29.06.2007, 13:39 Uhr
Winfried Mack: „Hauptschulen arbeiten erfolgreich“
„Die Hauptschulen im Land leisten erfolgreiche Arbeit“, erklärte der Landtagsabgeordnete Winfried Mack im Hinblick auf die Diskussionen der vergangenen Tage. „In keinem Land gibt es weniger Schüler, die ohne einen Abschluss die Schule verlassen, als in Baden-Württemberg.“
Außerdem gelte in Baden-Württemberg die Devise: „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Das Bildungssystem sei äußerst durchlässig. „Am Ende von Klasse 4 ist die Bildungsbiographie eines Schülers noch in keiner Weise vorgeschrieben“, so Winfried Mack. „Ein Hauptschüler kann es bei uns bis zum Universitätsprofessor bringen.“

„In vielen Gesprächen mit den Betrieben unserer Region habe ich erfahren, wie wichtig für diese die Hauptschule ist“, so Winfried Mack. „Zahlreiche Betriebe engagieren sich für die Hauptschule in vorbildlicher Weise.“

Durch das Zukunftskonzept Hauptschule der Landesregierung würden sowohl die Basiskompetenzen der Schüler in Mathematik und Deutsch gestärkt als auch praktische Begabungen vermehrt gefördert. „Die Verbindung zwischen Hauptschule und Berufsschule wird nach dem Vorbild des Ellwanger Modells geknüpft.“

Eine Innovation seien auch die „Pädagogischen Assistenten“, die es in Finnland schon gebe. Wer diese als „Billigarbeitskräfte“ diffamiere, habe keine Ahnung. „Wir wollen, dass die Schüler an Hauptschulen, die vor allem in den Städten in einem schwierigen sozialen Umfeld arbeiten, noch besser gefördert werden“, sagte Winfried Mack.

„Wenn mancher Rektor seine eigene Schule schlecht redet, frage ich mich, ob dieser am richtigen Platz ist“, sagte Winfried Mack. So versuchten wenige, die erfolgreiche und engagierte Arbeit von vielen Lehrerinnen und Lehrern kaputt zu machen. Dies sei eine große Dummheit.

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