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22.03.2007, 15:39 Uhr
JU Bezirkstag 2007 in Abtsgmünd – Dambacher sehr zufrieden
Zwei Tage hat die Junge Union Nordwürttemberg am 17. und 18. März 2007 in Abtsgmünd getagt und ihre 60-jährige Geschichte als Talentschmiede der CDU gefeiert. Uwe Wiedmann aus Heidenheim ist seit Jahrzehnten der erste Bezirksvorsitzende aus Ostwürttemberg. Inhaltlich verabschiedete die JU ihren Leitantrag zum Thema Föderalismus. Die JU Ostalb stellte erneut unter Beweis, dass sie ein sehr guter Gastgeber ist.
Der Bezirk Nordwürttemberg ist mit 3700 Mitgliedern der größte der vier Bezirksverbände in Baden-Württemberg und hier konnten schon mehrere namhafte Politiker in ihren ersten Jahren profilieren, von Manfred Wörner über Lothar Späth bis hin zu Günther Oettinger.

Der bisherige Vorsitzende Steffen Bilger wurde im November 2006 zum Landesvorsitzenden der JU Baden-Württemberg gewählt und gab daher sein Amt auf Bezirksebene ab. Neuer Vorsitzender ist der 27-jährige Rechtsreferendar Uwe Wiedmann aus Heidenheim. Er rückt nun nach vier Jahren als Stellvertreter an die Spitze des Bezirks. Neben anderen Zielen hat sich Wiedmann für seine Amtszeit vorgenommen, die Mitgliederzahl und bei der Kommunalwahl 2009 die Zahl der Mandatsträger von derzeit 100 weiter zu erhöhen.

In ihrem Leitantrag zum Föderalismus hat sich die JU für die Reduktion der Zahl der Bundesländer auf sechs ausgesprochen. Erhalten bleiben darin nur Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Norden soll ein neues Land „Hansebund“ entstehen, im Osten Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt fusionieren und in der Mitte Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Das Fazit lautet: „Ein Neuzuschnitt ist unerlässlich.“

Die Junge Union Ostalb ist mit Christoph Hald als Finanzreferent und Matthias Pavel als Beisitzer im Bezirksvorstand vertreten. Thomas Wagenblast hat nicht wieder kandidiert. Die JU Ostalb hatte in wochenlanger Vorbereitung den Bezirkstag in der Kochertal-Metropole organisiert und ausgerichtet. Neben 19 Delegierten waren über 20 Helfer ständig im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. „Der Bezirkstag verlief dank der tatkräftigen Unterstützung unserer Mitglieder reibungslos und stellt damit einen großen Erfolg für die JU Ostalb dar,“ so der Kreisvorsitzende Michael Dambacher.

Es war aber nicht einfach nur ein Bezirkstag, denn gleichzeitig wurde an die 60-jährige JU-Geschichte erinnert. Viele ehemalige JU-Bezirksgrößen waren anwesend, wie der Wissenschafts-Staatssekretär Dietrich Birk, der von 1994 bis 1998 JU-Bezirksvorsitzender war, oder auch Lothar Späth, der 1968 Vorsitzender im Bezirk war. Späth appellierte in seiner Rede an den CDU-Nachwuchs als neue Generation mehr Wettbewerb und Freiheit zu wagen. Die Junge Union sollte daher selbstbewusst und mutig der Zukunft entgegen treten.