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23.12.2020, 18:00 Uhr
Berufsbegleitendes Lernen ist Schlüssel zur Bewältigung des Strukturwandels
Digitale CDU-Kreisvorstandssitzung: Austausch mit Arbeitsagentur
In seiner jüngsten digitalen Vorstandssitzung tauschte sich der CDU-Kreisvorstand mit Elmar Zillert, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Ostwürttemberg aus. Vor allem die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie und der wirtschaftliche Strukturwandel in der Region standen dabei im Vordergrund.
„Trotz Digitalisierung und Automatisierung – unsere Ostalb soll auch in Zukunft eine Region der Talente und Patente bleiben. Aber wir müssen lebenslanges und berufsbegleitendes Lernen noch besser fördern und auch einfordern, damit wir diesen Strukturwandel erfolgreich bewältigen können“, betonte der CDU-Kreisvorsitzende und direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter eingangs.

Diesen Befund teilt Elmar Zillert, der sich zunächst einmal jedoch erfreut über die wirtschaftliche Entwicklung der Region zeigte. „In den letzten fünfzehn Jahren hat sich auf der Ostalb die Arbeitslosigkeit halbiert, das ist eine fantastische Entwicklung“, so Zillert. Gleichzeitig erfülle ihn aber der Strukturwandel, der vor allem An- und Ungelernte im verarbeiten-den Gewerbe besonders stark treffe, ebenfalls mit großer Besorgnis.

Diesen Punkt griff Dr. Inge Gräßle, CDU-Bundeskandidatin im Raum Schwäbisch Gmünd auf, und sprach sich dafür aus, „die Menschen schon frühzeitig berufsbegleitend weiter zu qualifizieren und nicht erst, wenn ihr Arbeitsplatz zu verloren gehen droht“. Auch Bundestagsabgeordneter Kiesewetter möchte lebenslanges Lernen noch stärker fördern, beispielsweise indem Phasen der Kurzarbeit zur Aneignung neuer Kompetenzen genutzt werden oder gerade während einer wirtschaftlichen Rezession bei Tarifverhandlungen vom Arbeitgeber finan-zierte berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahmen an die Stelle von Lohnerhöhungen treten.

Auch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie beschäftigten den CDU-Kreisvorstand. „Mit dem Kurzarbeitergeld haben wir die schlimmsten Folgen der Krise fürs Erste abgefedert“, erläuterte Zillert. Das sei jedoch eine Mammutaufgabe gewesen. Denn „binnen kurzer Zeit sind 59.000 Anträge auf Kurzarbeitergeld, vor allem aus dem verarbei-tenden Gewerbe und Handel bei uns eingegangen und um diese innerhalb von fünf Tage zu bearbeiten, haben wir unseren damit betrauten Mitarbeiterstab verzwölffacht“, so Zillert.

Für Tim Bückner, den CDU-Landtagskandidaten im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd, sind es in der Pandemie vor allem die jungen Menschen und deren beruflichen Perspektiven, die man nicht aus dem Auge verlieren dürfe. „Es darf keine verlorene ‚Corona-Generation‘ auf dem Arbeitsmarkt geben, sondern wir müssen alles geben, damit die Jugendlichen auch unter den aktuellen Umständen in Lohn und Brot kommen“ bekräftigte Bückner. Dieses Ziel teilt auch der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit und setzt deshalb nicht nur auf digitale Berufsmessen mit personalisierter Beratung, sondern auch auf die Nachvermittlung offener Ausbildungsplätze.

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