Pressestimmen

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07.05.2019, 20:00 Uhr | Schwäbische Post
Land soll die B-29-Trasse festlegen
CDU/CSU- Regionaltag Spitzen der CDU-Ostalb, der CSU-Donau-Ries und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann diskutieren bei VAF-Betriebsbesichtigung über aktuelle Verkehrsaufgaben.
Die Kreisverbände CDU Ostalb und CSU Donau-Ries drängen die baden-württembergischen Behörden, endlich die Trasse für den Bau einer neuen B 29 zwischen Nördlingen und der Röttinger Höhe festzulegen. Bei einem Regionaltag der beiden Unionsverbände und Vertretern der CSU Mittelfranken mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann beim Bopfinger Unternehmen VAF, betonten die Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter und Ulrich Lange (Donau-Ries/Dillingen), dass die Festlegung des künftigen Verlaufs der Straße ein wichtiges Signal für Planung und Neubau dieses Teilabschnitts der wichtigen Verkehrsachse B 29 für den Wirtschaftsraum Ostalb/Nordschwaben bedeuten würde.
VAF-Geschäftsführer Hermann Stark, Petra Wagner (BMin Oettingen), Landrat Stefan Rößle, Ulrich Lange MdB, Wolfgang Fackler MdL, Bayerns Innenminister Joachim Hermann, Winfried Mack MdL, Roderich Kiesewetter MdB
Kiesewetter verwies darauf, dass Baden-Württemberg bei den Straßenbauvorhaben im vordringlichen Bedarf eine eigene Priorisierung vorgenommen und die B 29 in zwei Ausbauabschnitte aufgeteilt habe. In einem ersten Teil sollen die Umgehungen Pflaumloch und Trochtelfingen realisiert werden, in einer zweiten Stufe der Rest. „Wir müssen aber aufpassen, dass die Regierung in Stuttgart zwar den ersten Abschnitt plant und auch baut, den zweiten Teil jedoch verzögert oder ganz darauf verzichtet“, warnte Kiesewetter.

Von daher sei es jetzt notwendig, in einer gemeinschaftlichen Anstrengung der beiden Unions-Kreisverbände den Verantwortlichen in Stuttgart klar zu machen, trotz zweier Bauabschnitte den B-29-Ausbau als eine Maßnahme zu betrachten.

Lange will Fakten schaffen

Ulrich Lange fordert von Baden-Württemberg, für eine rechtssichere B-29-Planung zu sorgen. Sollte dabei nichts vorwärtsgehen, werde er sich nicht scheuen, die Straße von der neuen Infrastrukturgesellschaft des Bundes für Autobahnen und Fernstraßen planen und bauen zu lassen. Er sei Mitglied im Aufsichtsrat der Gesellschaft und habe somit einen gewissen Einfluss.

Eine klare Absage erteilt Lange einer Südumgehung Nördlingens von der B 25 über die Marienhöhe zur B 466. Ohmenheim und Neresheim müssten daher keinen überbordenden Zubringerverkehr zum A-7-Anschluss bei Nattheim befürchten.

Neues auf der Schiene

Weitere Verbesserungen für den Raum Ostalb/Donau-Ries sieht CSU-Abgeordneter Ulrich Lange im Bereich der Schiene. Nachdem die Firma Go-Ahead ab 2022 den Fugger-Express in der Region ablöse, bestehe die Chance einer Direktverbindung von Stuttgart über Aalen, Nördlingen und Donauwörth nach München. Beim britischen Eisenbahnunternehmen gebe es entsprechende Überlegungen.

Innenminister Joachim Herrmann sprach sich dafür aus, seitens der Politik in Bayern und Baden-Württemberg noch bessere Rahmenbedingungen für die ländlichen Räume zu schaffen. Dazu gehören gute Straßenverbindungen sowie die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft, um Menschen weite Weg zur Arbeit zu ersparen.

Zuvor hatte VAF-Chef Hermann Stark die Teilnehmer des Regionaltages durch sein Unternehmen geführt und die Produktion und die Verwaltungsbereiche vorgestellt.
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