Pressestimmen

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01.02.2020, 20:00 Uhr | Schwäbische Post
Mack erneut CDU-Landtagskandidat
In der Wahlkreisversammlung nominieren 117 von 122 Stimmberechtigten den 54-jährigen Winfried Mack. Wofür dieser sich künftig in Stuttgart einsetzen würde.
Winfried Mack wird bei der Landtagswahl im März 2021 bereits zum fünften Mal in Folge als CDU-Kandidat des Wahlkreises Aalen antreten. Mit einer klaren Mehrheit von 95,9 Prozent hat ihn die CDU-Nominierungsversammlung am Samstagnachmittag zum Landtagskandidaten gewählt – eine reine Formsache. Denn: Gegenkandidaten gab es keinen. Mack erhielt 117 von 122 Stimmen. Bereits seit 2001 vertritt der heute 54-Jährige als CDU-Landtagsabgeordneter die Interessen des Wahlkreises Aalen in Stuttgart.
Kämpferisch, entschlossen und weit vorausschauend: So hat die Nominierungsversammlung der CDU am Samstag Winfried Mack erlebt, ihren Kandidaten für die Landtagswahl 2021. Foto: opo (Schwäbische Post)
Zur Ersatzbewerberin nominierte die Versammlung die 38-jährige Heike Brucker aus Aalen. Sie erhielt 117 von 121 Stimmen – das sind 96,6 Prozent. Ihr Vorgänger, CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, Thomas Wagenblast, hatte sich als Ersatzbewerber nicht mehr zur Verfügung gestellt.

Mit dem 1. Februar hatte die CDU im Landtagswahlkreis Aalen den erstmöglichen Nominierungstermin gewählt. „Damit wollen wir ein Zeichen in unserem Wahlkreis setzen“, sagte eingangs CDU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter, der bei der Nominierung in der Aula der Hochschule Aalen als Versammlungsleiter fungierte.


Ehrensenatorwürde für Mack


Mit kleiner Verspätung stieß Wolfgang Reinhart, CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag, zur Versammlung. Er hatte sich traditionell als Erster (am Samstagvormittag) in seinem Wahlkreis Main-Tauber zum Kandidaten küren lassen, und brachte die nötige Wahlkampfstimmung mit nach Aalen. Die Grünen im Landtag bezeichnete Reinhart als eine „Ein-Themen-Partei“. Umso wichtiger sei es, dass sich die CDU den großen Herausforderungen im ländlichen Raum stelle, meinte er sinngemäß.

Warum sich die Wahlkreis-CDU gerade für die Hochschule Aalen als Versammlungsort entschieden hatte, machte Prof. Dr. Annette Limberger deutlich: „Dass wir mit aktuell über 6000 Studierenden und über 50 Studiengängen sehr viel erreicht haben, haben wir nicht zuletzt unserem Abgeordneten „Winni“ Mack zu verdanken.“ Als Anerkennung für dessen permanenten Einsatz zur Weiterentwicklung der forschungsstärksten Hochschule in ganz Deutschland werde Winfried Mack alsbald die Ehrensenator-Würde verliehen. Das habe die Hochschule beschlossen.

In seiner anschließenden Rede kritisierte Winfried Mack massiv den grünen Koalitionspartner. „Es macht keinen Sinn, unsere leistungsfähige Industrie kaputt zu machen, weil man die Welt retten will!“, redete er sich warm. Auch im Jahr 2030, so Mack, werden in Deutschland die Hälfte der Fahrzeuge noch Verbrennungsmotoren haben. „Der Diesel bleibt ein Teil der Lösung!“ Genauso sei die Elektromobilität nur ein Teil der Lösung. Die CDU setze auf Technologieoffenheit und daher auf die Weiterentwicklung von synthetischen Kraftstoffen.
 

Apropos Wirtschaft: Mack sprach von einer von der CDU initiierten und forcierten Aufholjagd im Bereich der Batterie-Technologie. „Die Batterie ist eine Schlüsseltechnologie und soll künftig aus dem Ostalbkreis, aus Ellwangen kommen!“

So eine Aufholjagd sei auch bei der Bildung nötig. Wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem grünen Koalitionspartner gehe es hier nicht schnell genug voran. „Wir wollen endlich wieder auf Augenhöhe mit Bayern stehen!“

Ein wichtiges Anliegen ist dem Landtagskandidaten unter anderem die Stärkung des ländlichen Raums. „Wir brauchen gute Verkehrswege bei Bundes- und Landesstraßen!“ Dazu gehörten auch mehr Investitionen in die Schiene und schnelle Züge, die je Stunde in alle Richtungen fahren. „Unser grüner Ministerpräsident aber hat die falschen Züge eingekauft: einstöckige statt zweistöckige, nicht barrierefrei und mit zu wenig Sitzplätzen. Und jetzt wundert er sich über das Chaos.“

Immerhin: Grün steckt auch in Schwarz, wenn es um den Artenschutz geht. Aber auch da sind sich Grün und Schwarz nicht grün. Mack: „Wir wollen dem Artensterben entgegentreten. Das kann aber nur gemeinsam mit unseren Landwirten gelingen, wenn wir nicht Produkte vom Amazonas kaufen wollen!“

 

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