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24.04.2018 | Schwäbische Post
Von Parkgebühren bis zu Wahllisten
Stammtisch der Frauen-Union Schwäbisch Gmünd mit Alfred Baumhauer
Die Vorsitzende der Frauen-Union Schwäbisch Gmünd, Gisela Stephan, hatte zu einem politischen Stammtisch zu kommunalpolitischen Themen eingeladen. Die Frauen diskutierten mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Gmünder Stadtrat, Alfred Baumhauer. Margret Baumhauer sprach zunächst ein Problem in der Innenstadt an. Die Bocksgasse sei für Menschen mit Rollstuhl, Rollator, Stock als auch für Frauen mit Kinderwagen zum Problem geworden. Die Seitenstreifen, die ursprünglich mit glatten Steinen für Fußgänger gedacht waren, seien mit der Außenbewirtung belegt und deshalb nicht mehr begehbar. „Für die hauptsächlich älteren Menschen und Mütter mit Kinderwagen ist die Mitte der Straße, die mit Pflastersteinen belegt ist, ein riesengroßes Problem und hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden.“
Eine große Diskussion entspann sich zum Thema Parken in der Gmünder Innenstadt. Die Frauen kritisierten die zu hohen Kosten, die erhoben werden. „Wer in Schwäbisch Gmünd parken will, muss unter Umständen durchaus tief in die Tasche greifen. Die ersten beiden Stunden im Parkhaus City-Center werden mit 1,50 Euro berechnet und jede weitere mit 2 Euro. Am Ticketautomat gibt es zwar eine Taste für ein sogenanntes Flexticket, aber leider fehlt hier die Legende dazu, um dieses Ticket verstehen zu können“, meinte Nadja Hofmann. Ein großer Wunsch der Frauen der Frauen Union ist die Änderung des Abendstundentarifs, der bisher von 20 Uhr auf künftig mindestens 19 Uhr geändert werden sollte. „Hierbei sind auch ehrenamtlich Tätige betroffen, die vor 20 Uhr ihre Sitzungstermine in der Innenstadt wahrnehmen und somit nicht in den Genuss des Abendtarifes kommen“, unterstütze Rose Uhl die Argumentation.

Alfred Baumhauer wies auf die private Trägerschaft der Parkhäuser hin. Somit ergebe sich ein geringer Einfluss der Stadt auf die Gebühren. „Warum aber veranschlagt die Apcoa, die Träger in Gmünd als auch in München ist, hier andere Tarife?“, fragte Nadja Hofmann nach.

Ein weiteres Anliegen der Frauen war die Besetzung der Wahllisten für die im Mai nächsten Jahres anstehenden Europa-, Kreistags- und Kommunalwahlen. „In der Liste zur Wahl der Europaabgeordneten findet man mit Dr. Inge Gräßle die erste Frau auf Platz fünf. Ist das die Unterstützung, die aktive Frauen in der CDU erhalten?“, fragte Gisela Stephan. „Bei einer Frauenquote von 24,5 Prozent im Landtag, und das bei einem Bevölkerungsanteil von über 50 Prozent Frauen, ist hier noch viel zu tun“, meinte Gisela Stephan.

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